Hier eine Karte der Galapagos Inseln, an der ihr euch ein wenig orientieren könnt. Unsere Route ist die hellbraune.

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Tag 15 Donnerstag 22.10.2015 (wenn ihr etwas über die Planung zu diesem Teil der Reise lesen wollt, folgt diesem Link)

Das geht ja gut los. Sehr pünktlich holt uns unser Transfer ab und in 40 Minuten sind wir am Flughafen. Die Reiseleitung war noch nicht da, also haben wir die ersten, für die Einreise notwendigen Schritte selbst unternommen. Dabei werden die Koffer speziell auf Lebensmittel durchleuchtet, weil es für Galapagos verschärfte Bedingungen für die Einfuhr von Lebensmitteln, Tieren etc. gibt.

Dann kam die Dame von Kleintours und führte uns zum Check-In, sie hatte alles vorbereitet. In den nächsten Zeilen bin ich bewusst überkritisch.

Das noch ältere Ehepaar neben uns freute sich total, dass ihnen der Stress vom Check-In abgenommen wurde. Wir dagegen waren eher unzufrieden, weil wir ein Fenster- und einen Mittelplatz anstatt zwei gegenüberliegende Gangplätze bekamen.  Na Armin, was würde helfen?

Dann kam der Moment in dem mir bewusst wurde, dass wir für diese Tour nicht mehr so individuell unterwegs sein werden. Die Dame klebte uns tatsächlich einen Aufkleber ans Shirt mit dem Namen unseres Schiffes. Hintergrund natürlich, dass uns die Kollegen auf Galapagos sofort ausfiltern können. Dafür fliegen wir nun gebrandmarkt 4 Stunden nach Baltra. Bin ja mal gespannt, wie es weiter geht. Vielleicht kriegen wir ja beim schnorcheln je Gruppe gelbe, grüne oder blaue Neoprenanzüge.

Foto des Tages

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Dann ging es aber fast normal weiter, nur eine für uns ungeplante Zwischenlandung in Guayaquil störte. Ab da wurde der Tag traumhaft. Wir waren die ersten aus dem Flughafengebäude in Baltra, die ersten auf dem Schiff, die Germans hatten immer die Nase vorn.

Unser Schiff ist die MS Galapagos Legend, ein altes Sanitätsschiff, das seit einigen Jahren zwischen den einzelnen Inseln verkehrt. Unsere Außenkabine, nennt sich Juniorsuite, hat ein Panoramafenster und ist 15 qm groß. W-Lan gibt es während der Tour nicht, aber das habt ihr ja auch schon anhand der fehlenden Berichte gemerkt.

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Wir hatten im Vorfeld immer überlegt, wie die ganze Tour ablaufen wird. Nach einer guten englischen Einweisung, war alles klar. Wir sind die einzigen nicht Englisch-native speaker an Bord, also werden wir unser Englisch verbessern können. Nach der Einweisung gab es für jeden Passagier eine Schnorchelausrüstung. Wir wurden tatsächlich in 6 Gruppen eingeteilt a 12 bis 16 Personen, insgesamt sind ca. 80 Reisende an Bord.

Um 16 Uhr startete unser zweistündiger Ausflug zur Black Turtle Bay auf Santa Cruz mit dem Dinghi. 

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Und tatsächlich sahen wir große Schildkröten, Pelikane, den ersten Blaufußtölpel, einen Hai, mehrere Prachtfregattvögel, den Austerfischer (Vogel) unterschiedliche Rochenarten, Krebse und weitere Vogelarten, deren Namen ich mir nicht merken konnte. Es hat riesigen Spaß gemacht, obwohl wir eine Dame in der Gruppe haben, die mit ihrem Gekreische „look, look a turtle“ die anderen Gruppenmitglieder ein wenig nervt. Schon nach diesem einen Ausflug können wir sagen, es ist einfach nur großartig, dass wir das hier erleben dürfen, wir sind total happy.

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Nach der Rückkehr haben wir dann an Deck einen tollen Sonnenuntergang erlebt und es uns gut gehen lassen.

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Nachfolgend habe ich Euch einmal unseren täglichen Ablauf aufgeschrieben, wie er mit leichten Abwandlungen täglich stattfinden wird.

6:45 Uhr wecken

Ab 7 Uhr Frühstück

8:00 Uhr Start des ersten Ausflugs (im Gegensatz zu anderen Kreuzfahrten sind alle Ausflüge inklusive). Die Ausflüge sind entweder Dinghitouren, Wanderungen oder Schnorchelausflüge. Teilweise werden diese Bestandteile auch kombiniert.

Zwischen 11 Uhr und 11:30 Uhr Rückkehr vom Ausflug

12 Uhr Mittagessen

Anschließend Möglichkeit zum schnorcheln

15:30 Uhr Start des zweiten Ausflugs

Zwischen 17:30 und 18:30 Uhr Rückkehr zum Schiff

19:00  Uhr Abendessen

20:30 Uhr Vorstellung des Tagesprogramms für den nächsten Tag, heute mit Empfangscocktail.

 

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, Euch auch etwas über die Inseln zu vermitteln, bei dem Programm wird das kaum möglich sein. Wahrscheinlich werden sich meine Berichte auf die Fakten beschränken. Das hat auch seine Vorteile, dann können wir sicherlich zu Hause noch das ein oder andere mit kleinen Anekdoten ergänzen. 

Den Abschluss machten zwei Bierchen an Deck, wir haben die milde Temperatur genossen. 

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