Sonntag 27.05.2018 und Montag 28.05.2018

Während wir am Sonntag noch einmal aktiv waren, haben wir den Montag auf unserer Terrasse verbracht. An beiden Tagen hatten wir Temperaturen von über 30°, was die Menge der eigenen Bewegungen doch erheblich einschränkte.

Am Sonntag starteten wir nach dem Frühstück zum nur wenige Kilometer entfernten Epta Piges (7 Quellen). Da wir schon vor 10 Uhr hier waren, hatten wir das Glück, dass noch keine Busse da waren. Die kamen genau eine Stunde später, als wir Epta Piges wieder verließen. Dadurch konnten wir unseren Aufenthalt genießen, was anders sicherlich weniger der Fall gewesen wäre.

Epta Piges ist ein Ort, an dem man einen schönen schattigen Waldspaziergang machen kann, am Ende wartet ein kleiner Wasserfall. Aber es gibt ein Zwischenstück, genau genommen ist es der Beginn des Spaziergangs, der besonders ist. Durch ein schmales Tor gelangt man in einen 150 Meter langen Tunnel. Die Höhe des Tunnels ist ca 1,70 bis 1,75, und viel körperlich stabiler als ich darf man auch nicht sein, da es sonst von der Breite her nicht passt. Man watet durch knöcheltiefes Wasser in totaler Dunkelheit. Hier trifft es zu, dass man die Hand vor Augen nicht sehen kann. Da wir fast alleine im Tunnel waren, war es ein seltsam beklemmendes Gefühl in totaler Dunkelheit durch das Wasser zu gehen.

Gaby vor Tunnel Gaby am Tunneleingang Gaby am Ende des Tunnels

Auf dem Rückweg wartet dann eine schöne, schattige Taverne auf die Spaziergänger. Ausnahmsweise haben wir diese Taverne ausgelassen, denn das nächste Ziel war das Tal der Schmetterlinge. Über gute Straßen ging es durch die Wälder. Im Tal angekommen hatten wir wieder Glück, es war noch verhältnismäßig leer. Der schön angelegte Spaziergang an einem Bach entlang ist landschaftlich interessant, aber das mit den Schmetterlingen hielt sich in Grenzen. Trotzdem ein lohnenswerter Ausflug durch den schattigen Wald.

Schmetterling

So langsam wurde die Hitze heftig, sodass wir beschlossen, eine Taverne für ein griechisches Menü aufzusuchen, um dann den Nachmittag auf unserer Terrasse zu verbringen. Am Montag, unserem letzten Urlaubstag, machten wir das von Vornherein.

Gaby und DetiFazit der Reise:

5 griechische Inseln, mit 6 Stationen in 3 Wochen. Jede Insel/Station war anders. Der Reisemonat Mai ist für Griechenland optimal, auch wenn man mal Pech haben kann, weil es mal regnet bzw. es abends mal ein wenig kühler werden kann. Dafür hat man ansonsten erträgliche Temperaturen und es ist auch noch ziemlich leer, die Saison fängt langsam am letzten Maiwochenende an.

Für die Fähren für die Dodekanes empfehle ich ein Rundticket von Dodekanisos Seaways. Die Fähren haben gute Abfahrzeiten, was man von den anderen Gesellschaften nicht sagen kann, die fahren teilweise nachts los und kommen am Ziel auch nachts an. Da die Touren täglich geplant sind, gibt es auch keine Verspätungen, bei uns waren wirklich alle Fahrten auf die Minute pünktlich. Das Rundticket wird nicht im Netz angeboten, da muss man mit der Gesellschaft direkt in Kontakt treten, dann bekommt man 30% auf das Ticket. Jupp, danke für den Tipp. www.12ne.gr  

Als Start hatten wir Rhodos Stadt, was gut war, denn die Altstadt von Rhodos Stadt ist wirklich sehr sehenswert. Man sollte zumindest einen vollen Tag (2 Übernachtungen), einplanen. Unser Hotel Mitsis La Vita war für unsere Zwecke ideal.

Nissyros ist ein wirkliches Paradies, hier ist es gemütlich und persönlich, selbst die Menge der Tagestouristen stört zumindest im Mai nicht wirklich. Die Gruppen teilen sich auf, der größte Teil fährt in die Caldera, die anderen bleiben in der Mandraki. Spätestens um 16 Uhr sind nur noch einige Handvoll Touristen auf der Insel, man macht Urlaub unter Griechen. Unser Hotel Porfyris ist einfach, aber sehr schön und sauber. Durch die sehr persönliche Führung des Hotels hat man das Gefühl, ein Teil einer großen Familie zu sein. Von den Tavernen haben uns das Captains und das namenlose Restaurant unterhalb des Klosters am besten gefallen. Als Aufenthaltslänge empfehle ich mindestens 3 Tage, 4 bis 5 Tage sind optimal.

Kalymnos war die einzige der von uns besuchten Inseln, die uns nicht so gefallen hat, das trifft auch für das Quartier zu. Die Insel hat nicht wirklich was zu bieten, uns hat es am besten im Norden bei Emborio gefallen. Aber dafür muss man die Insel nicht ansteuern, solche Orte findet man auf den anderen Inseln auch. Das Hotel Kantouni Beach hat alle Voraussetzungen um für einen schönen Urlaub zu sorgen. Durch unnötige Managementfehler verspielt es aber diese Möglichkeit. Schade, denn die Lage des Hotels ist ausgezeichnet.

Leros war für mich mit Stegna auf Rhodos die größte Überraschung. Die Insel ist Griechenland pur und unser Ort Panteli und das kleine Hotel Pandeli oder auch Panteli haben uns sehr gut gefallen. Wer in diese Gegend kommt sollte mindestens 3, besser 4 oder 5 Tage nach Leros kommen. Sehr gute Tavernen direkt am Strand

Symi Stadt ist traumhaft schön, der Rest der Insel nur öde. Traumhaft ist unser Quartier das Iapetos Village. Die Stadt sollte man zwischen 10 und 16 Uhr meiden, da sie dann total mit Tagestouristen überlaufen ist. Ideal ist ein Aufenthalt von 2 Nächten, mehr muss nicht sein und ein zweites Mal wird man Symi wahrscheinlich auch nicht besuchen.

Stegna auf Rhodos war für mich das größte Risiko. Wir wollten am Ende der Tour noch einen längeren Aufenthalt haben und das ausgerechnet auf der vom Tourismus überlaufenden Insel Rhodos. Wir hatten Glück nicht nur Stegma ist ein zauberhafter Ort mit vielen guten Tavernen, unsere Unterkunft Sergios ist ebenfalls ein Hit. Dabei würde ich dringend die Buchung einer Suite empfehlen, die Terrasse mit Jacuzzi ist unschlagbar. Wir werden hierher bestimmt noch einmal kommen.

Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Tour für Menschen, die nicht unbedingt eine Großanlage mit Animation haben wollen, sondern eher Urlaub unter Griechen mit möglichst vielen Tavernen machen wollen. Wir haben es aufgrund einiger Wiederholungen auf insgesamt 40 verschiedene Tavernen gebracht. Danke für Euer Interesse.

 

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Kommentare   

Jupp
0 #2 Die 12 Inseln....Jupp 2018-06-01 12:44
Danke für die Lektüre. Sollte ich mal wieder in die Richtung kommen, werde ich mir alles nochmal reinziehen....
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Ulrich Heuer
+1 #1 RE: Stegna und Fazit der Dodekanis TournUlrich Heuer 2018-05-29 18:28
Danke für die Schilderungen und dass ich Euch folgen dürfte! Eigentlich wollte ich auf jeden Bericht einen Ouzo trinken, aber morgens um 5 mit Brillenkontakt...
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